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Trump und der Populismus

Der Populismusbegriff in seiner jetzigen Verwendungsweise erlaubt es nicht, Populismus von angrenzenden Phänomenen zu unterscheiden. Wenn nämlich moderate und radikale (oder gar extremistische), linke und rechte Bewegungen unter einem gemeinsamen Label diskutiert werden, so besteht die Gefahr, dass Gemeinsamkeiten (in diesem Fall Elitenkritik und/oder der Anspruch, für das Volk zu sprechen) überbetont und Unterschiede (Nativismus, Fremdenfeindlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Unterstützung für oder Feindlichkeit gegenüber Pluralismus, Rechtsstaat etc.) vernachlässigt werden. Diese Studie illustriert die primär theoretischen Überlegungen zu Populismus anhand des Beispiels "Trump(ismus)". Dabei lässt sich an Trump gut zeigen, dass Populismus als Analysekonzept nur eine begrenzte Beschreibungs-, geschweige denn Erklärungskraft hat. Es ließe sich, abhängig vom jeweiligen Populismusverständnis, durchaus ebenso argumentieren, dass Trump eben kein Populist ist. Die Studie schließt mit einem Plädoyer dafür, die Verwendung des Populismusbegriffs grundlegend zu überdenken.

Anbieter: Heinrich-Böll-Stiftung




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Steckbrief USA

 

Vereinigte Staaten von Amerika
(Fischer Weltalmanach)

Vereinigte Staaten
(Wikipedia)

 
 
 
 
 

USA

 

Die Vereinigten Staaten von Amerika: Vorbild für die einen, Feindbild für die anderen. Die USA, das Land der Superlative und Extreme in einem Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Die Vereinigten Staaten von Amerika

 

Die USA - Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Weltmacht am Zerbröckeln? Was ist das für eine Gesellschaft, mit der uns so vieles verbindet und an der wir doch so vieles auch mit Befremden beobachten?
Die aktuelle Ausgabe Die Vereinigten Staaten von Amerika der LpB BW richtet den Blick auf die Wahlen, deren weltpolitische Bedeutung sowie das gesellschaftliche Leben.

 
 
 
 
 

USA

 

Die US-amerikanische Gesellschaft erscheint gespalten wie selten zuvor. Barack Obama, der erste schwarze Präsident in der Geschichte des Landes, ist für viele Amerikaner offenbar eine Reizfigur. Seine Wiederwahl bei den Wahlen im November 2012 ist alles andere als gewiss. Die gesellschaftliche Polarisierung manifestiert sich am sichtbarsten in der Entstehung der rechtskonservativen Tea-Party-Bewegung, die vor allem bei den Republikanern einflussreich ist. Zugleich sind die USA mit einer tiefen Wirtschafts- und Schuldenkrise konfrontiert, die ihren Status als dominierende Weltmacht zunehmend untergräbt. Mehr dazu in der aktuellen Beilage zum Thema USA,  Aus Politik und Zeitgeschichte 51-52/2011.