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Euthanasie im NS-Staat: Grafeneck im Jahr 1940 - Reihe "Bausteine - Materialien für den Unterricht"

Die Publikation bietet eine historische Darstellung der Euthanasie im NS-Staat mit didaktischen Impulsen und Materialien für den Unterricht. Der Aufbau folgt einer Dreiteilung. Der erste Teil befaßt sich mit den historischen Grundlagen der "Euthanasie"-Verbrechen im nationalsozialistischen Deutschland insbesondere des Südwestens. Im Mittelpunkt steht hierbei der zentrale Ort des Verbrechens: Grafeneck. Verdeutlicht werden soll neben der lokalen und regionalen Dimension die Einbettung der Thematik in die "Gesamtgeschichte des Dritten Reiches". Teil zwei gibt methodische und didaktische Anregungen und Hinweise für die Einbeziehung des historischen Stoffes in den Unterricht unter den verschiedensten, nicht zuletzt aktualisierenden Fragestellungen. Der dritte und letzte Teil stellt in einer Auswahl Materialien, wie Schaubilder und Statistiken, Texte und Bilder bereit.

Inhalt:

 

1. Zur Einführung

 

Einleitung

 

Geistige Wurzeln der NS-"Euthanasie"

Vorgeschichte und Erklärungsversuche

Grundlagen der "Euthanasie" im NS-Staat

 

2. Grafeneck im nationalsozialistischen Deutschland und heute

 

2.1 Die "Aktion T4"

Aufbau und Organisation der "Aktion T4"

Die Meldebogen-Aktion

Der Beginn der "Euthanasie" in Württemberg

 

2.2 "Euthanasie" in Grafeneck

Grafeneck wird "Euthanasie"-Anstalt

Die Todeszone in Grafeneck

Die Opfer von Grafeneck

Organisation und Tötung in Grafeneck

Der Aufbau der Tötungsbürokratie in Grafeneck

Trostbrief-Abteilung

Absteck-Abteilung

Sonderstandesamt

Urnenversand

Das "Euthanasie"-Personal in Grafeneck

Die "T4-Aktion" und die Länderverwaltungen

Die Rolle Zwiefaltens als Zwischenanstalt

Das Ende der "Euthanasie" in Grafeneck

Nach der "Aktion T4" - die Zeit nach August 1941

"Euthanasie" und "Endlösung": Verbindungslinien

 

2.3 Reaktionen auf die "Euthanasie"

Die Kirchen und die "Euthanasie"

Die Öffentlichkeit und die "Euthanasie"

Die Justiz und die "Euthanasie"

 

2.4 Grafeneck nach 1945

Der Grafeneckprozeß vor dem Tübinger Schwurgericht

Die Urnengräber von Grafeneck

 

2.5 Grafeneck heute

Die Gedenkstätte Grafeneck

Gedenkbuch/Alphabet-Garten Grafeneck

 

3 "Grafeneck" im Unterricht

Zielgruppe/Klassenstufen

Anbindung an den Lehrplan

Zielspektrum

Fächerübergreifende Unterrichtsprojekte

Hinweise zu den Materialien

 

4 Materialien

 

5 Anhang

 

Zeittafel

Liste der "Abgabeanstalten"

 

Literatur

 

Medien

Informationen für Exkursionen

 

Autoren

 


Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg




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Bilder-Rätsel

 

Im Rahmen unserer Bilder-Rätsel-Serie gilt es zu erraten, was genau auf dem jeweiligen Foto abgebildet ist. Welches Gebäude, Bauwerk, Denkmal etc. ist zu sehen? An welchem Ort steht es? Wann wurde es errichtet? Was gibt es Wissenswertes darüber zu berichten?

Hier das "Bild 2", eine Collage, in der wir zwei Bauwerke übereinander gelagert haben, mit den Fragen sowie das entsprechende Lösungsblatt mit weiterführenden Links zum Downloaden (auch geeignet für den Einsatz in Schulen).

 
 
 
 
 

Erinnerungsorte an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank Erinnerungssorte.

 
 
 
 
 

Holocaust - Zusammenfassende Darstellungen

 

Massenmord und Holocaust
Eine zusammenfassende Darstellung
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Judenverfolgung - Holocaust
Eine kompakte Darstellung
(Geschichte kompakt)

 
 
 
 
 

Holocaust Denkmal

 

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. Der Eintritt ist frei.

 
 
 
 
 

Zahlen - Opfer im Holocaust

 

Diese Grafik der Bundeszentrale für politische Bildung liefert einen Überblick über die Anzahl der unter der NS-Herrschaft ermordeten Juden in den einzelnen Ländern. Ebenso gibt sie die Anzahl der vor dem Holocaust in den jeweiligen Ländern lebenden Juden an. Die Gesamtzahl von insgesamt 6 Millionen Opfer des Holocaust können aufgrund der lückenhaften Quellenlage lediglich grobe Schätzungen sein.

 
 
 
 
 

STOLPERSTEINE

 

Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir verlegt. Inzwischen liegen eine Vielzahl an STOLPERSTEINEN in über 500 Orten Deutschlands sowie in mehreren Ländern Europas. Für 95 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen.

STOLPERSTEINE
(Gunter Demnig)

Stolpersteine in Hamburg
(Landeszentrale für politische Bildung Hamburg)

Stolpersteine in Bremen
(Landeszentrale für politische Bildung Bremen)

Stolpersteine in Mecklenburg Vorpommern
(Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern)

 
 
 
 
 

Konferenzen zur Holocaustforschung

 

Auf den Konferenzen zur Holocaust-Forschung präsentieren internationale Experten den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungsprozesse, die schließlich in die Massenvernichtung mündeten. Die Konferenzen dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft. Einzelne Beiträge werden hier dokumentiert.

 
 
 
 
 

Zeugen der Shoah

 

Zeugen der Shoah. Fliehen - Überleben - Widerstehen - Weiterleben.
In zwölf Video-Interviews berichten Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung vom Fliehen, Überleben, Widerstehen und Weiterleben. Die Freie Universität Berlin hat dazu eine Lernsoftware für die Sekundarstufen I und II entwickelt.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Wie aus dem Albtraum Stärke wird - Überlebende des Hiolocaust berichten
Überlebende des Holocaust zeigen, dass es trotz dem erlebten Grauen möglich ist, eine lebensbejahende Einstellung zu haben. Die Sendung "scobel" vom 12.01.2012 beschäftigte sich mit der Frage, wie es Menschen gelingen kann, trotz unsäglicher Entwürdigung und unsäglichem Leid ihre Würde zu bewahren.
(3SAT)

 
 
 
 

Holocaust Education

Holocaust Education -  Wie Schüler und Lehrer den Unterricht zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust erleben. Themenheft 01/2008 der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.