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Arbeitslosigkeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2010)

2003 verkündete Gerhard Schröder ein umfassendes Reformprogramm für Deutschland: die "Agenda 2010" - bis zum Jahr 2010 sollte unter anderem der Arbeitsmarkt grundlegend reformiert werden. Auch im namensgebenden Jahr ist noch umstritten, wie die Auswirkungen der Agenda zu bewerten sind. Zwar bestätigen Experten den Reformen positive Effekte auf die Flexibilität des Arbeitsmarktes und die Beschäftigungsquote, gleichzeitig aber - so die Kritiker - habe "Hartz IV" zu größerer sozialer Kälte geführt, Abstiegsängste verstärkt und die Stigmatisierung von Millionen von Menschen bewirkt, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.

Inhalt:

 

Editorial (Johannes Piepenbrink)
 
Wer soll in Zukunft arbeiten? Zum Strukturwandel der Arbeitswelt (Josef Schmid)
 
Hartz IV im sechsten Jahr (Markus Promberger)

Agenda 2010: Dualisierung der Arbeitsmarktpolitik (Irene Dingeldey)
 
Zugewanderte und ihre Nachkommen in Hartz IV (Matthias Knuth / Martin Brussig)
 
Freiwilliges Engagement Arbeitsloser - Chancen und Herausforderungen (Rosine Schulz)

Aus der Krise zum zweiten Wirtschaftswunder? (Karl Brenke)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Zahlen und Fakten

 

Das Online Angebot Zahlen und Fakten der bpb bietet u.a. Daten und Graphiken zum Thema Arbeitslosigkeit

 
 
 
 
 

Hartz IV

 

Vor fast 15 Jahren trat das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt in Kraft. Mit "Hartz IV" wurden unter anderem Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II zusammengelegt. Schon vor der Verabschiedung löste Hartz IV Proteste aus, noch bis heute sind die Reformen umstritten. Mehr dazu in der APuZ-Ausgabe 44-45/2019 zum Thema Hartz IV

 
 
 
 
 

HartzIV-Empfänger nach Bundesländer

 

Diese Statsitik zeigt den Anteil der Hartz-IV-Empfänger an der Bevölkerung nach Bundesländern, Stand Juni 2016.

 
 
 
 
 

Arbeitslosigkeit

 

2003 verkündete Gerhard Schröder ein umfassendes Reformprogramm für Deutschland: die "Agenda 2010". Bis zum Jahr 2010 sollte unter anderem der Arbeitsmarkt grundlegend reformiert werden, "um wieder an die Spitze der wirtschaftlichen und der sozialen Entwicklung in Europa zu kommen". Auch im namensgebenden Jahr 2010 ist noch umstritten, wie die Auswirkungen der Agenda zu bewerten sind. Mehr dazu in der APuZ-Ausgabe 48/2010 zum Thema Arbeitslosigkeit